Die Person hinter den Beiträgen im Blog: Schreiben ist mein Job

Von carbonify · 16.09.2023 · Über carbonify

Mitarbeiter Interview Alischa Knüttel - Thumbnail Blog

Alischa Knüttel hat Mitte Juni als Content-Managerin bei carbonify angefangen. Sie kümmert sich seither um das Entstehen von Beiträgen in unserem carbonify Blog und trägt einige Posts auf Social Media bei. Mit ihren 23 Jahren ist sie die Jüngste bei uns.

Was sie am Schreiben begeistert, wie sie zu carbonify kam und warum die Remote-Möglichkeit für sie ein Muss ist, erfahrt Ihr in diesem Interview.

Portrait Alischa Knüttel

Worte waren für mich schon immer interessant

Als ich ein Kind war, konnte ich es nicht erwarten, Lesen zu lernen. Ich war begeistert über die Geschichten, die mir meine Mutter vorlas. Zu dem Zeitpunkt, an dem ich es dann konnte, las ich ein Buch nach dem anderen und erweiterte meinen Wortschatz ziemlich schnell.

Mit 14 Jahren begann ich, neben den Aufsätzen in der Schule auch in meiner Freizeit kurze Geschichten zu schreiben. Nach einer Zeit fing ich an, mit den Worten zu spielen und Poetry zu schreiben.

Nach meinem Fachabitur wurde mir schnell klar, dass ich beruflich auch kreativ werden will und startete eine Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce, um dann im Bereich Content zu arbeiten.

Bevor ich zu carbonify kam, arbeitete ich bereits im Bereich des Quotenhandels und der E-Mobilität. Als mein ehemaliger Arbeitgeber Insolvenz beantragen musste, konnte ich dort nicht bleiben. Da mich die Thematik der nachhaltigen Mobilität sehr interessiert, war ich ausgesprochen froh, als einer der carbonify Co-Geschäftsführer mich auf LinkedIn angeschrieben hat und wenig später auch schon mein Eintrittsdatum feststand.

Kreativität zieht sich durch mein Leben

Nicht nur die Worte haben es mir angetan: Ich zeichne, fotografiere und bearbeite Fotos, besticke meine Kleidung, bastle DIY’s von Pinterest oder dekoriere meine Wohnung. Diese Dinge beruhigen mich und bilden einen Teil meiner Freizeit.

Doch die Macht der Worte habe ich mir für meinen Beruf ausgesucht, weil ich denke, dass die richtigen Worte viel bewirken können. Deshalb war es mir wichtig, für ein verantwortungsvolles Unternehmen zu arbeiten.

Die Klimakrise muss gesehen und gehört werden und die Energie- und die Verkehrswende sind ein großer Teil, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde zu ermöglichen. Ich kann durch Informationen über nachhaltige Mobilität meinen Teil beitragen und das macht meinen Arbeitsplatz bei carbonify noch besser.

Zwischen Work und Travel: Wie ich meine 31 Tage Urlaub nutze

Richtig gehört! 31 Tage Jahresurlaub. Das liegt daran, dass der Geburtstag zusätzlich ein freier Tag ist. Für mich ist das sehr passend, da ich immer über meinen Geburtstag in den Urlaub fahre. So habe ich mir einen Tag beim Urlaubsantrag gespart.

Und auch die anderen Tage nutze ich. Es kommt selten vor, dass ich mir Urlaub nehme und dann nicht auf Reisen gehe. Auch spontane Roadtrips sind möglich, da ich unkompliziert und kurzfristig Urlaub nehmen kann, ohne langen Bewilligungsweg.

Die Natur gibt mir viel

Ich bin erst mehr auf Reisen, seit ich meine Ausbildung abgeschlossen habe. Auch das Wandern habe ich für mich entdeckt. Seitdem ging es für Wander-Urlaube und Trips in verschiedenste Regionen.

Bergpanorama am Seefelder Joch

Meine Liste ist lang. Ich will noch so viele Länder und Orte sehen, Aussichten genießen und Berge hochwandern. Deshalb hat mir das carbonify Team-Event im August 2023 auch so gut gefallen.

Abseits von den touristischen Gebieten mitten in den Bergen finde ich immer zur Ruhe. Die Natur ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Alltag. Deshalb müssen es nicht immer andere Länder oder gar die Alpen sein. Gerade nach Feierabend ist ein Spaziergang im nächsten Forst oder Feld wichtig für mich.

Remote ist Gold: Work-Life-Balance zählt

Den Großteil meiner Ausbildung habe ich wegen der Covid-Pandemie im Homeoffice verbracht und es für mich entdeckt. Nicht mehr in aller Frühe aufstehen, um in ein Büro zu pendeln, in dem ich mich schlechter konzentrieren kann.

Stattdessen profitiere ich von einem ausgeglichenen Schlaf, selbst gekochtem Mittagessen und flexiblen Arbeitszeiten. Ich kann mir einen Ort zum Arbeiten selber aussuchen, wo es gerade am besten ist, um kreativ zu sein.

Manchmal ist das auf meiner Terrasse mit Blick auf den Garten, im Campingstuhl mitten in der Natur oder einfach an meinem Schreibtisch zu Hause. Diese ganzen Vorteile haben mich dazu gebracht, gezielt nach Remote-Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Für carbonify war das nie ein Problem, denn wir sind auf Remote Work ausgelegt, haben allerdings auch Büros in München und Frankfurt am Main, die jederzeit für uns offen stehen.

Ich empfinde es als wichtig, die Kollegen zu sehen. Deshalb fahre ich ab und an zu Workshops, Events oder einfach mal zum Arbeiten für ein paar Tage nach München.

Mentale Gesundheit ist mir sehr wichtig und bei carbonify bin ich auf Menschen gestoßen, denen das genauso wichtig ist. Durch das flexible Umfeld und die einfache Kommunikation kann jeder auf sich achten, aber auch andere achten auf einen. Falls der Workload zu hoch wird, braucht man es nur anzusprechen und man arbeitet zusammen mit dem Vorgesetzten an einer Lösung.

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Was Dich noch interessieren könnte:

Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.

Was ist die THG-Quote bzw. die Treibhausgasminderungsquote?

Die Treibhausgasminderungsquote oder kurz die THG-Quote ist ein gesetzliches Klimaschutzinstrument, um den Ausstoß von CO2-Emissionen insbesondere im Verkehrssektor zu reduzieren.

Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.


Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.


Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.

Die THG-Quote aus Ladestrom ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.


Seit Ende Juli 2023 sind Neuerungen in der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung in Kraft getreten.

Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.


Halten die Quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.


Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.


Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25% steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.

Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.

Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.

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Vanessa

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