THG-Prämie 2027: Höhe, Prognose und THG-Quote 2027
Die THG-Prämie 2027 bleibt für E-Auto-Fahrer eine attraktive Möglichkeit, mit ihrem Elektrofahrzeug zusätzlich Geld zu erhalten. Gleichzeitig bringt das Quotenjahr 2027 einige wichtige Veränderungen mit sich: Die gesetzliche THG-Quote steigt 2027 von 12 auf 17,5 Prozent.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass auch die THG-Prämie für Elektroautos steigt. Im Gegenteil: Aktuell sprechen mehrere Faktoren dafür, dass die THG-Prämie 2027 niedriger ausfallen könnte als 2026.
Ein wesentlicher Grund dafür sind Quotenüberschüsse aus vergangenen Jahren, die 2027 wieder für die Quotenerfüllung relevant werden können. Gleichzeitig kann durch die höhere gesetzliche THG-Quote die vermarktbare Minderungsmenge eines einzelnen E-Pkw sinken.
Wie hoch könnte die THG-Prämie 2027 also werden? Was bedeutet die neue THG-Quote von 17,5 Prozent konkret und wann kannst du deine THG-Prämie 2027 beantragen?
Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand.
THG-Prämie 2027 auf einen Blick.
Das Wichtigste zur THG-Prämie und THG-Quote 2027:
Die gesetzliche THG-Quote steigt 2027 auf 17,5 Prozent.
2026 liegt sie noch bei 12 Prozent.
Die genaue Höhe der THG-Prämie 2027 in Euro steht noch nicht fest. Fest steht, dass auch in 2027 die Preise unterjährig schwanken werden.
Aktuelle Marktindikationen sprechen dafür, dass die Prämien für deinen E-Pkw 2027 unter dem Niveau von 2026 liegen könnten.
Ein wichtiger Grund sind Quotenüberschüsse aus früheren Jahren, die 2027 wieder stärker relevant werden können.
Gleichzeitig kann die vermarktbare THG-Minderungsmenge je E-Pkw durch die höhere Quote sinken.
Eine weitere wichtige Berechnungsgröße für 2027 ist der maßgebliche Emissionswert des deutschen Strommix. Dieser wird zwar besser ausfallen als zuletzt, der positive Effekt wird jedoch von der Erhöhung auf 17,5% nahezu ausradiert.
Rein elektrische Fahrzeuge können weiterhin von der THG-Prämie profitieren.
Die THG-Prämie kann grundsätzlich für jedes Quotenjahr erneut beantragt werden.
Wie hoch ist die THG-Prämie 2027?
Eine der wichtigsten Fragen für E-Auto-Fahrer lautet: Wie hoch wird die THG-Prämie 2027?
Eine verbindliche Antwort darauf gibt es aktuell noch nicht.
Anders als bei einer staatlichen Förderung gibt es für die THG-Prämie keinen gesetzlich festgelegten Euro-Betrag. Die tatsächliche Auszahlung hängt unter anderem davon ab, zu welchem Preis THG-Quoten am Markt gehandelt und vermarktet werden können.
Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
die Höhe der gesetzlichen THG-Quote,
Angebot und Nachfrage am Quotenmarkt,
vorhandene Quotenüberschüsse aus früheren Jahren,
verfügbare alternative Erfüllungsoptionen,
die anrechenbare THG-Minderungsmenge eines Elektrofahrzeugs,
der für die Berechnung relevante Emissionswert des deutschen Strommix,
sowie Auszahlungsmodell und Konditionen des jeweiligen THG-Anbieters.
Deshalb lässt sich derzeit noch nicht seriös vorhersagen, welchen Betrag E-Auto-Fahrer für ihre THG-Prämie 2027 tatsächlich erhalten werden.
Erste Markteinschätzungen gehen allerdings davon aus, dass die Prämien für E-Pkw niedriger ausfallen könnten als 2026.
THG-Prämie 2027 Prognose: Sind rund 200 Euro realistisch?
Bei ersten Prognosen zur THG-Prämie 2027 werden teilweise Beträge von rund 200 Euro pro E-Pkw diskutiert. Diese Zahl sollte allerdings nicht als garantierte oder bereits feststehende THG-Prämie verstanden werden. Nach aktuellem Stand handelt es sich eher um eine mögliche Größenordnung beziehungsweise Marktprognose. Wie hoch die tatsächlichen Angebote der THG-Anbieter ausfallen, hängt von der weiteren Entwicklung der Quotenpreise und den endgültigen Berechnungsparametern für 2027 ab.
Für E-Auto-Fahrer bedeutet das: Eine THG-Prämie von 200 Euro für 2027 ist derzeit weder garantiert noch gesetzlich festgelegt.
Es ist sogar möglich, dass sich die tatsächlich angebotenen Prämien je nach Marktentwicklung deutlich davon unterscheiden.
THG-Quote 2027 steigt auf 17,5 Prozent.
Eine wichtige Größe steht dagegen bereits fest: Die gesetzliche THG-Quote beträgt 2027 17,5 Prozent. Im Jahr 2026 liegt sie noch bei 12 Prozent.
Damit steigt die Minderungsverpflichtung innerhalb eines Jahres um 5,5 Prozentpunkte.
Der Quotenpfad entwickelt sich wie folgt:
2025: 10,6 %
2026: 12 %
2027: 17,5 %
2028: 19,5 %
2029: 22,5 %
2030: 26,5 %
Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Verkehr bringen, müssen dadurch einen größeren Anteil der damit verbundenen Treibhausgasemissionen reduzieren oder durch zulässige Erfüllungsoptionen ausgleichen.
Grundsätzlich kann eine höhere Verpflichtung auch zu einer höheren Nachfrage nach THG-Quoten führen.
Warum könnte die THG-Prämie 2027 trotzdem sinken?
Carry-over 2027: Warum alte THG-Quoten die Prämie belasten könnten
Einer der wichtigsten Faktoren für die THG-Prämie 2027 ist der sogenannte Carry-over.
Vereinfacht gesagt geht es dabei um überschüssige THG-Minderungsmengen aus früheren Quotenjahren, die zu einem späteren Zeitpunkt für die Quotenerfüllung genutzt werden können.
Für die Jahre 2025 und 2026 wurde die Nutzung bestimmter Übererfüllungsmengen eingeschränkt. Dadurch wurde ein Teil des vorhandenen Angebots vorübergehend aus dem Markt genommen.
2027 verändert sich diese Situation.
Dann können entsprechende Überschüsse aus früheren Jahren wieder für die Quotenerfüllung relevant werden.
Das Volumen ist erheblich: Schätzungen im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens gingen von einem kumulierten Quotenüberschuss von rund 8,7 Millionen Tonnen CO₂ aus. Unter Einbeziehung weiterer Überschüsse aus bestimmten Unterquoten wurde sogar ein Vorrat von rund 11,4 Millionen Tonnen CO₂ diskutiert.
Dieser Quotenbestand kann 2027 auf die Nachfrage nach neu erzeugten THG-Minderungsmengen wirken.
Für den Markt entsteht dadurch ein Spannungsfeld:
Preistreibend: Die gesetzliche THG-Quote steigt von 12 auf 17,5 Prozent und erhöht damit grundsätzlich den Bedarf an Emissionsminderungen.
Preisdämpfend: Gleichzeitig können erhebliche Quotenüberschüsse aus vergangenen Jahren wieder zur Erfüllung eingesetzt werden.
Welche dieser beiden Entwicklungen stärker wirkt, ist entscheidend für die Höhe der THG-Prämie 2027.
Warum wurde die THG-Quote 2027 auf 17,5 Prozent erhöht?
Die Höhe von 17,5 Prozent ist auch vor dem Hintergrund dieser Quotenüberschüsse interessant.
Ursprünglich war für 2027 eine THG-Quote von 16 Prozent vorgesehen. Im Gesetzgebungsverfahren wurde jedoch eine Anhebung auf 17,5 Prozent empfohlen. Ein Grund dafür war gerade der vorhandene Quotenvorrat.
Durch eine höhere Minderungsverpflichtung steigt der Bedarf der quotenverpflichteten Unternehmen. Dadurch können vorhandene Überschüsse schneller abgebaut und zugleich die Nachfrage nach neuen Erfüllungsoptionen gestärkt werden.
Die höhere THG-Quote soll damit unter anderem dem großen Quotenangebot entgegenwirken. Sie beseitigt diesen Effekt allerdings nicht zwangsläufig vollständig.
Eine höhere THG-Quote bedeutet nicht automatisch eine höhere THG-Prämie.
Die Begriffe THG-Quote und THG-Prämie werden häufig verwechselt.
Die THG-Quote beschreibt die gesetzlich vorgeschriebene Treibhausgasminderung für quotenverpflichtete Unternehmen.
Die THG-Prämie ist dagegen der Geldbetrag, den du als Halter eines berechtigten Elektrofahrzeugs für die Vermarktung der anrechenbaren Emissionsminderung erhalten kannst.
Eine steigende THG-Quote kann die Nachfrage erhöhen.
Das bedeutet aber nicht automatisch: 17,5 % THG-Quote = höhere THG-Prämie.
Der Marktpreis entsteht aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Und gerade 2027 steigt nicht nur die erforderliche Nachfrage – gleichzeitig können zusätzliche Mengen aus früheren Jahren verfügbar werden.
Zweiter Effekt: Weniger vermarktbare THG-Minderung pro E-Pkw.
Neben dem Carry-over gibt es einen weiteren Effekt, der bei der THG-Prämie 2027 häufig übersehen wird.
Die höhere gesetzliche THG-Quote kann auch beeinflussen, wie viel THG-Minderung durch ein einzelnes Elektrofahrzeug überhaupt zusätzlich angerechnet und vermarktet werden kann.
Vereinfacht funktioniert die Berechnung so:
Für Elektrofahrzeuge wird eine bestimmte Strommenge angesetzt. Die dadurch entstehenden Emissionen werden mit einem fossilen Referenzwert verglichen.
Dieser Referenzwert wird jedoch um die jeweils geltende THG-Quote reduziert.
2026 beträgt die THG-Quote 12 Prozent. 2027 sind es bereits 17,5 Prozent.
Dadurch steigt vereinfacht gesagt die Schwelle, die ein Elektrofahrzeug übertreffen muss, damit eine zusätzliche vermarktbare Treibhausgasminderung entsteht.
Die höhere THG-Quote kann deshalb dazu führen, dass die vermarktbare Minderungsmenge je E-Pkw 2027 gegenüber 2026 sinkt.
Marktberechnungen gehen derzeit davon aus, dass dieser Rückgang bei einem typischen E-Pkw bei mehr als zehn Prozent liegen könnte.
Für die THG-Prämie 2027 entsteht damit ein doppelter möglicher Dämpfer:
Der Marktpreis für THG-Quoten kann durch vorhandene Überschüsse unter Druck geraten.
Gleichzeitig kann die vermarktbare Menge pro E-Pkw geringer ausfallen.
Das erklärt, warum eine deutlich höhere gesetzliche THG-Quote nicht zwangsläufig zu einer höheren Auszahlung für E-Auto-Fahrer führt.
Der Strommix 2027 ist eine weitere wichtige Größe.
Für eine genauere Prognose der THG-Prämie 2027 fehlt derzeit außerdem eine wichtige Berechnungsgröße.
Für die Berechnung der Emissionsminderung von Elektrofahrzeugen spielt der Emissionswert des deutschen Strommixes eine Rolle.
Je geringer die Emissionen der Stromerzeugung ausfallen, desto größer kann grundsätzlich der Emissionsvorteil eines Elektrofahrzeugs gegenüber der fossilen Referenz sein.
Für das Quotenjahr 2027 ist der entsprechende Wert noch nicht endgültig bekannt.
Deshalb lassen sich zwar bereits Markttrends und mögliche Entwicklungen erkennen, die exakt anrechenbare Menge eines Elektrofahrzeugs für 2027 lässt sich derzeit jedoch noch nicht abschließend bestimmen.
Sobald dieser Wert feststeht, lässt sich die mögliche THG-Prämie 2027 deutlich genauer kalkulieren.
THG-Prämie 2027: Unsere Prognose für E-Autos
Wie sieht also die aktuelle Prognose aus? Für eine höhere THG-Prämie spricht vor allem die deutlich steigende gesetzliche Minderungsverpflichtung.
Positive Faktoren für 2027 sind:
Die THG-Quote steigt deutlich auf 17,5 Prozent,
Quotenverpflichtete Unternehmen benötigen grundsätzlich mehr Emissionsminderungen,
Der THG-Quotenpfad wird auch langfristig weiter verschärft.
Dem stehen jedoch mehrere Faktoren gegenüber:
Quotenüberschüsse aus früheren Jahren können 2027 wieder stärker genutzt werden,
Dadurch kann die Nachfrage nach neu erzeugten Quoten geringer ausfallen,
Die vermarktbare Minderungsmenge je E-Pkw kann durch die höhere Quote sinken,
Der endgültige Emissionswert des relevanten Strommixes steht noch nicht fest.
Nach aktuellem Stand ist es deshalb durchaus möglich, dass die THG-Prämie 2027 für E-Pkw unter dem Niveau von 2026 liegt.
Eine konkrete Euro-Prognose sollte zum jetzigen Zeitpunkt dennoch mit Vorsicht betrachtet werden.
Was ist die THG-Prämie überhaupt?
Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, ist ein gesetzliches Klimaschutzinstrument zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor.
Unternehmen, die fossile Kraftstoffe in Verkehr bringen, müssen die damit verbundenen Emissionen schrittweise reduzieren.
Für reine Elektrofahrzeuge kann eine pauschal ermittelte Strommenge beziehungsweise die damit verbundene Emissionsminderung für die THG-Quote angerechnet werden.
Als Halter eines berechtigten Elektrofahrzeugs kannst du diese Quote über einen THG-Anbieter vermarkten.
Anbieter wie carbonify bündeln die THG-Quoten vieler Elektrofahrzeuge, kümmern sich um die notwendige Abwicklung und vermarkten die gebündelten Mengen.
Dafür erhältst du deine THG-Prämie.
Wer bekommt die THG-Prämie 2027?
Grundsätzlich können auch 2027 Halter rein elektrisch betriebener Fahrzeuge von der THG-Prämie profitieren.
Dazu gehören je nach Voraussetzungen beispielsweise:
rein elektrische Pkw,
elektrische Nutzfahrzeuge,
elektrische Busse,
bestimmte zulassungspflichtige elektrische Motorräder.
Plug-in-Hybride und klassische Verbrenner sind dagegen nicht für die reguläre THG-Prämie für Elektrofahrzeuge berechtigt.
Welche THG-Minderungsmenge angerechnet werden kann, hängt außerdem von der jeweiligen Fahrzeugklasse ab.
Sonderfall E-Busse und schwere E-Lkw 2027
Während die Aussichten für E-Pkw 2027 aktuell eher verhalten sind, kann sich für bestimmte schwere Elektrofahrzeuge ein anderes Bild ergeben.
Für batterieelektrische Busse der Klasse M3 und schwere E-Lkw der Klasse N3 steigt der Anrechnungsfaktor für Ladestrom ab 2027 von 3 auf 4.
Dadurch kann sich die anrechenbare THG-Minderungsmenge dieser Fahrzeugklassen erhöhen.
Für Betreiber entsprechender Elektroflotten kann 2027 deshalb trotz möglicher niedrigerer Quotenpreise ein interessantes THG-Jahr werden.
Die Entwicklung der THG-Prämie 2027 sollte daher stets auch nach Fahrzeugklasse betrachtet werden.
THG-Prämie 2027 für Leasingfahrzeuge
Auch für ein geleastes Elektroauto kann grundsätzlich eine THG-Prämie 2027 beantragt werden.
Entscheidend ist dabei insbesondere, wer als Halter des Fahrzeugs eingetragen ist.
Bist du bei deinem Leasingfahrzeug in der Zulassungsbescheinigung als Fahrzeughalter eingetragen, kannst du grundsätzlich auch die THG-Quote für das Fahrzeug geltend machen.
Bei Leasing- und Firmenfahrzeugen lohnt sich deshalb vor der Beantragung ein Blick in die Zulassungsbescheinigung Teil I.
Kann ich die THG-Prämie 2027 erneut beantragen?
Ja. Die THG-Prämie wird für das jeweilige Quotenjahr vermarktet.
Wenn du bereits für 2026 eine THG-Prämie erhalten hast, kannst du dein berechtigtes Elektrofahrzeug grundsätzlich auch für die THG-Prämie 2027 anmelden.
Solange dein Fahrzeug die Voraussetzungen erfüllt, kannst du grundsätzlich jedes Jahr erneut von der THG-Quote profitieren.
Achte allerdings auf die Vertragslaufzeit deines bisherigen THG-Anbieters. Bei mehrjährigen Verträgen kann die Quote für das Folgejahr bereits abgetreten sein.
Wann kann man die THG-Prämie 2027 beantragen?
Wann du deine THG-Prämie 2027 beantragen kannst, hängt unter anderem davon ab, wann dein gewählter Anbieter die Anmeldung für das neue Quotenjahr öffnet.
Einige Anbieter ermöglichen bereits vor Beginn des neuen Kalenderjahres eine Registrierung oder eine Voranmeldung.
Dabei stellt sich häufig die Frage:
THG-Prämie 2027 früh beantragen oder lieber warten?
Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht.
Bei einem garantierten Angebot kann eine frühzeitige Beantragung Planungssicherheit schaffen.
Wer dagegen auf steigende Marktpreise setzt, kann möglicherweise von einem späteren Abschluss profitieren. Gleichzeitig besteht dabei das Risiko, dass die Marktpreise fallen.
Gerade für 2027 ist diese Abwägung relevant, weil die Entwicklung des Quotenmarktes von mehreren gegensätzlichen Faktoren beeinflusst wird.
Welche Unterlagen brauche ich für die THG-Prämie 2027?
Die Beantragung der THG-Prämie ist für E-Auto-Fahrer vergleichsweise unkompliziert.
Bei carbonify benötigst du für die Fahrzeugregistrierung insbesondere deinen Fahrzeugschein beziehungsweise die Zulassungsbescheinigung Teil I.
Darüber wird unter anderem geprüft, ob dein Fahrzeug für die THG-Quote berechtigt ist.
Anschließend übernimmt carbonify die weitere Abwicklung der THG-Quote.
Du musst dich also nicht selbst um Zertifizierung und Vermarktung kümmern.
THG-Prämie 2027 bei carbonify beantragen
Auch 2027 soll die Beantragung deiner THG-Prämie möglichst unkompliziert bleiben.
Bei carbonify kannst du dein Elektrofahrzeug online registrieren und die erforderlichen Fahrzeugdaten sowie Unterlagen digital übermitteln.
Die weitere Abwicklung deiner THG-Quote übernimmt carbonify.
Sobald konkrete Angebote für die THG-Prämie 2027 verfügbar sind, solltest du insbesondere auf folgende Punkte achten:
Höhe der tatsächlich angebotenen Prämie,
garantierte oder variable Auszahlung,
Zeitpunkt der Auszahlung,
Vertragslaufzeit,
Bedingungen für Folgejahre.
So kannst du einschätzen, welches Modell am besten zu dir passt.
Du möchtest deine THG-Prämie sichern? Registriere dein Elektrofahrzeug bei carbonify und profitiere von einer einfachen digitalen Abwicklung deiner THG-Quote.
THG-Prämie 2027 vergleichen: Darauf solltest du achten
Bei einem THG-Prämien-Vergleich 2027 solltest du nicht ausschließlich auf den größten beworbenen Euro-Betrag achten.
Mindestens genauso wichtig sind die Bedingungen hinter dem Angebot.
Garantierte oder variable THG-Prämie
Bei einer garantierten Prämie steht fest, welchen Betrag du unter den jeweiligen Angebotsbedingungen für deine THG-Quote erhältst.
Bei variablen Modellen kann die Auszahlung stärker vom später erzielten Vermarktungserlös abhängen.
Auszahlungszeitpunkt
Prüfe, wann der Anbieter die Auszahlung vornimmt. Je nach Anbieter und Modell kann sich der Zeitpunkt deutlich unterscheiden.
carbonify bietet für die THG-Prämie grundsätzlich eine Standardauszahlung nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt sowie eine Sofortauszahlung innerhalb weniger Tage an.
Vertragslaufzeit
Besonders wichtig ist die Frage, ob du ausschließlich deine THG-Quote 2027 abtrittst oder dich gleichzeitig für weitere Quotenjahre bindest.
Gerade in einem schwankenden Markt kann Flexibilität wertvoll sein.
Transparente Konditionen
Eine hohe beworbene Prämie allein macht noch kein gutes Angebot aus.
Prüfe deshalb immer, welche Bedingungen gelten und welcher Betrag tatsächlich garantiert wird.
THG-Prämie 2027 oder THG-Quote 2027 – wo liegt der Unterschied?
Wer nach der THG-Prämie 2027 sucht, stößt zwangsläufig auch auf den Begriff THG-Quote 2027. Beide Begriffe hängen eng zusammen, bedeuten aber nicht dasselbe.
Die THG-Quote ist das gesetzliche Instrument zur Minderung von Treibhausgasemissionen.
Die THG-Prämie bezeichnet dagegen die Auszahlung, die du als Halter eines berechtigten Elektrofahrzeugs für die Übertragung und Vermarktung deiner anrechenbaren THG-Minderung erhalten kannst.
Kurz gesagt:
THG-Quote = gesetzliche Minderungsverpflichtung
THG-Prämie = mögliche Auszahlung für dich als E-Auto-Halter
Fazit: THG-Prämie 2027 könnte trotz höherer Quote sinken
2027 wird für den THG-Markt ein besonders interessantes Jahr.
Die gesetzliche THG-Quote steigt von 12 auf 17,5 Prozent. Dadurch müssen quotenverpflichtete Unternehmen deutlich mehr Treibhausgasemissionen reduzieren.
Für E-Auto-Fahrer bedeutet das allerdings nicht automatisch eine höhere THG-Prämie 2027.
Denn gleichzeitig können erhebliche Quotenüberschüsse aus früheren Jahren wieder für die Quotenerfüllung relevant werden. Hinzu kommt, dass die höhere THG-Quote die vermarktbare Minderungsmenge eines E-Pkw verringern kann.
Eine weitere wichtige Berechnungsgröße – der für 2027 relevante Emissionswert des deutschen Strommix – steht zudem noch aus.
Nach aktuellem Marktbild ist es daher durchaus möglich, dass die THG-Prämie 2027 für E-Pkw niedriger ausfällt als 2026.
Wie hoch sie tatsächlich wird, lässt sich jedoch erst genauer einschätzen, wenn die noch offenen Berechnungsparameter feststehen und sich die Marktpreise weiter konkretisiert haben.
Für E-Auto-Fahrer bleibt die THG-Prämie dennoch eine einfache Möglichkeit, jedes Jahr zusätzlich von ihrem Elektrofahrzeug zu profitieren.
Bei carbonify kannst du deine THG-Quote unkompliziert digital abwickeln und musst dich nicht selbst um Zertifizierung und Vermarktung kümmern.
FAQ zur THG-Prämie 2027
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die THG-Prämie 2027 und deine Registrierung.
Wie hoch ist die THG-Prämie 2027?
Die genaue Höhe der THG-Prämie 2027 steht noch nicht fest. Erste Marktprognosen diskutieren für E-Pkw teilweise Größenordnungen um 200 Euro. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen garantierten Wert. Die tatsächliche Prämie hängt unter anderem von den Marktpreisen, der anrechenbaren Minderungsmenge und den Konditionen des jeweiligen Anbieters ab.
Wird die THG-Prämie 2027 niedriger als 2026?
Das ist nach aktuellem Marktbild möglich. Insbesondere Quotenüberschüsse aus früheren Jahren können 2027 das Angebot erhöhen. Gleichzeitig kann die höhere THG-Quote die vermarktbare Minderungsmenge eines E-Pkw reduzieren. Eine endgültige Prämienhöhe steht jedoch noch nicht fest.
Warum sinkt die THG-Prämie 2027 möglicherweise trotz höherer THG-Quote?
Weil nicht nur die gesetzliche THG-Quote über den Marktpreis entscheidet. 2027 können gleichzeitig erhebliche Quotenüberschüsse aus früheren Jahren wieder für die Quotenerfüllung relevant werden. Ein größeres Angebot kann den Preis drücken, obwohl die Nachfrage aufgrund der höheren THG-Quote steigt.
Wann steht die THG-Prämie 2027 fest?
Einen einzigen Zeitpunkt, an dem eine allgemeingültige Prämienhöhe feststeht, gibt es nicht, da Anbieter ihre Preise selbst festlegen. Für eine belastbarere Marktprognose fehlt derzeit unter anderem noch der für 2027 relevante Emissionswert des deutschen Strommix.