Mit der Umsetzung der europäischen RED-III-Richtlinie verschärft Deutschland seine Klimaziele im Verkehrssektor deutlich. Die Quote für die THG-Prämie soll ab 2026 schrittweise auf bis zu 53 Prozent im Jahr 2040 steigen – ein klares Signal für mehr Klimaschutz und weniger fossile Energie. Für dich als E-Auto-Fahrer bedeutet das: Deine Emissionseinsparungen sind noch wertvoller, denn der Gesetzgeber stärkt langfristig den Anteil der Elektromobilität im Quotenhandel und sorgt für mehr Transparenz und Kontrolle. Somit wird die THG-Prämie 2026 ein noch zentraleres Instrument der europäischen Verkehrswende – mit finanziellem Nutzen für dich.
Warum solltest du dich über die THG-Prämie für 2026 informieren und handeln?
Die THG-Prämie war für viele E-Autofahrer bereits vor 2026 eine feste Größe: Wer ein Elektrofahrzeug besitzt, kann die eingesparten CO₂-Emissionen seit 2022 verkaufen und erhält dafür eine jährliche Auszahlung. Nachdem die THG-Quote 2025 im Vergleich zu ihrem Einführungsjahr 2022 nur eine verhältnismäßig geringe Prämie zwischen 70 und 100 Euro hervorbrachte, wird sie durch RED III 2026 wieder besonders spannend.
Im Juni 2025 veröffentlichte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUKN) den Referentenentwurf zur Umsetzung der neuen europäischen RED-III-Richtlinie. Durch diesen Schritt steht eine deutliche Verschärfung der Klimaziele im Verkehrssektor im Raum. Märkte reagieren bereits mit verbesserten Preisen.
Was hat es mit der Richtlinie RED III auf sich?
Der Entwurf sieht neben der Verlängerung der THG-Quote bis 2040 eine stufenweise Erhöhung der THG-Minderungsziele vor:
10,6 % im Jahr 2025
bis zu 53 % im Jahr 2040
Damit wird die THG-Prämie ab 2026 nicht nur verlängert, sondern auch ambitionierter ausgestaltet.
Weitere Änderungen zur THG-Quote ab 2026:
Ausweitung auf alle Verkehrssektoren: Künftig sollen auch Schiffs- und Luftverkehr in die Quote einbezogen werden. Für den Schiffsverkehr ist eine separate Regulierung vorgesehen.
Strengere Kontrollen und Zertifizierungen: Biokraftstoffe können nur noch für die THG-Prämie 2026 dann angerechnet werden, wenn staatliche Vor-Ort-Prüfungen möglich sind.
Ende der Doppelanrechnung: Die doppelte Anrechenbarkeit fortschrittlicher Biokraftstoffe soll abgeschafft werden. Hintergrund ist unter anderem der Betrugsskandal rund um Biodiesel aus China, bei dem falsch deklarierte Biokraftstoffe zu massiven Marktverwerfungen führten.
Damit scheint die Richtung der THG-Prämie 2026 klar zu sein. Der Fokus verspricht mehr Transparenz, strengere Regulierung und ein höheres Gewicht für Elektromobilität.
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Chancen und Risiken der THG-Prämie 2026 für E-Auto-Besitzer
Trotz ihres großen Potenzials bleibt die THG-Prämie aber auch 2026 volatil. Der erste „Run“ auf die Kurse war nach wenigen Tagen beendet, weil insbesondere Mineralölkonzerne noch viele Fragen zur praktischen Umsetzung haben. Auch der Umrechnungsfaktor von der Tonne CO2 zu Pkw, der entscheidend für die tatsächliche Höhe der THG-Prämie pro Fahrzeug ist, wurde erst im Oktober veröffentlicht.
Dennoch nehmen die Verpflichtungen der Mineralölunternehmen zu, was höhere Preise begünstigt. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Privatpersonen und Unternehmen auf die Suche nach den günstigsten E-Autos begeben. Es bleibt abzuwarten, ob Verzögerungen oder Sonderregelungen den Trend noch einmal kurzfristig dämpfen.
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Erste Reaktionen und erwartete Marktpreise der THG-Prämie für 2026
Die Veröffentlichung des Referentenentwurfs hat bereits zu einem deutlichen Preisanstieg der THG-Prämie geführt. Im Verpflichtungsjahr 2026 ist ein Anstieg von rund 50 Prozent möglich. Bereits jetzt sind Preise merklich gestiegen. Obwohl kurzfristige Schwankungen nicht ausgeschlossen sind, gilt der Trend für 2026 aktuell als stabil – zumal sich Angebot und Nachfrage zunehmend am Ausbau der Elektromobilität orientieren. Also denk dran: 2026 könnte dein Schlüsseljahr im wachsenden THG-Markt werden. Das gilt auch für Unternehmen, die sich die THG-Prämie für Wallboxen sichern möchten, die öffentlich zugänglich sind.
Gründe für weiteres Aufwärtspotenzial
Sollte RED III wie geplant ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten, erwarten Marktbeobachter derzeit weitere Preisstabilität. Dafür sprechen mehrere Faktoren:
Höhere Verpflichtungen für Mineralölkonzerne ohne Doppelanrechnung von Biokraftstoffen.
Keine Übererfüllungsmöglichkeiten mehr, wodurch günstige Vorabkäufe seltener werden.
Ausweitung auf neue Sektoren wie Schifffahrt und Luftfahrt.
Strengere Kontrollen bei erneuerbaren Kraftstoffen.
Umgekehrt gilt: Sollte sich die Umsetzung verzögern, könnten die Preise der THG-Prämie für 2026 wieder deutlich fallen, womöglich auch auf das Niveau von 2025.
Entwicklungen zur THG-Prämie auf den Punkt gebracht. Was müssen E-Mobilisten 2026 wissen?
Die THG-Prämie 2026 ist ein Paradebeispiel für die Dynamik von Regulierung und Markt: Noch ist offen, ob der ambitionierte Zeitplan der Bundesregierung hält. Doch sicher ist, dass die Elektromobilität im Quotenhandel an Bedeutung gewinnt – und dass schon jetzt attraktive Marktpreise möglich sind.
Für E-Autofahrer ist die Situation daher zweischneidig: Einerseits bietet die THG-Prämie 2026 durch die aktuell gestiegenen Marktpreise ein attraktives Zusatzeinkommen. Andererseits bleibt unklar, ob die Kurse bis zur Umsetzung stabil bleiben oder wieder nachgeben.
Genau hier setzt carbonify an: Kunden können sich die gestiegenen Preise bereits heute sichern – und gewinnen damit Planungssicherheit, ganz gleich, wie die Umsetzung von RED III letztlich erfolgt.
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