Die THG-Quote ist ein echter Gewinn für alle, die emissionsfrei unterwegs sind oder Ladeinfrastruktur bereitstellen. In Deutschland hat sie sich längst als Prämie für E-Auto-Fahrer durchgesetzt. Doch auch in Österreich wird die THG-Quote zunehmend genutzt – wenn auch mit anderen Regeln und Fristen.
Du willst wissen, was die THG-Prämie in Österreich und Deutschland unterscheidet, wie du die maximale Auszahlung bekommst – und was carbonify dir dabei abnimmt? Dann lies weiter: Wir erklären dir, wie die beiden Systeme funktionieren, was du beachten musst und wie du als Unternehmer oder Privatperson mehr aus deinem Ladepunkt oder E-Fahrzeug herausholst.
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Kurz erklärt: Was ist die THG-Quote überhaupt?
Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist ein gesetzlich geregeltes Instrument zur Reduktion von CO₂ im Verkehrssektor. Mineralölunternehmen sind verpflichtet, ihren CO₂-Ausstoß zu senken oder alternativ „fremde“ CO₂-Einsparungen aufzukaufen.
Und genau da kommst du ins Spiel: Wenn du ein E-Auto fährst oder Ladestrom zur Verfügung stellst, kannst du diese Einsparung geltend machen – und bekommst dafür eine jährliche THG-Prämie, ausgezahlt über einen Systemdienstleister wie carbonify.
Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Österreich
Bevor wir in die Details gehen: Ja, beide Länder setzen auf das gleiche Grundprinzip – nur die Umsetzung unterscheidet sich.
Das sind die wichtigsten Parallelen:
Die THG-Quote richtet sich an E-Auto-Fahrer sowie Betreiber von Ladeinfrastruktur
Plug-in-Hybride sind bei der pauschalen THG-Quote ausgeschlossen, können aber beim Nachweis von geladenem Strom über Ladepunkte berücksichtigt werden.
Die Berechnung der Einsparungen erfolgt:
bei der THG-Quote anhand eines pauschalen kWh-Werts, der der Fahrzeugklasse zugeordnet ist – nicht auf Basis der gefahrenen Kilometer.
beim Ladestrom über Ladepunkte auf Basis der tatsächlich geladenen kWh, sofern die Station entweder MID-konform ist oder eichrechtskonform betrieben wird.
Die Abwicklung erfolgt über anerkannte Dienstleister wie carbonify
Die Quote ist jährlich neu beantragbar – mit bestimmten Fristen
Der Einstieg in die THG-Prämie ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich klar geregelt: Beide Länder belohnen den Umstieg auf E-Mobilität mit einem jährlichen Bonus, sobald du mit deinem Elektroauto nachweislich CO₂-Emissionen einsparst und die passenden Nachweise digital einreichst.
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THG-Prämie in Österreich: flexibel mit Besonderheiten
In Österreich setzt die THG-Prämie auf ein besonders flexibles Modell, bei dem sowohl zielverpflichtende Unternehmen, Gemeinden als auch Privatpersonen unkompliziert profitieren können.
Begünstigte & Bedingungen
Hier zählt Vielfalt: Die THG-Prämie steht Fahrzeughaltern von rein elektrisch betriebenen, mehrspurigen Fahrzeugen offen, egal ob PKW, Transporter oder Bus, vorausgesetzt das Fahrzeug ist offiziell in Österreich zugelassen und der Antragsteller im Zulassungsschein eingetragen. Auch Betreiber von Ladeinfrastruktur profitieren – öffentliche wie immer, aber eben auch private und halb-öffentliche Ladepunkte sind antragsfähig, sofern sie eichrechtskonform oder mit einem MID-Zähler ausgestattet sind.
Antrag, Nachweis & Fristen
Das Prozedere läuft jedes Jahr nach klaren Zeitfenstern ab: Die notwendige Bündelung und Zertifizierung übernehmen anerkannte Dienstleister wie carbonify. Alle Quotenmengen werden bis zum 1. März des Folgejahres dem Umweltbundesamt gemeldet. Danach prüft das UBA alle Anträge gebündelt über mehrere Monate hinweg und zertifiziert bis spätestens Ende Juli die Quoten. Das spezielle Handelsfenster, in dem diese Quoten offiziell vermarktet und übertragen werden, ist vom 1. bis zum 30. September geöffnet.
Für das Prämienjahr 2025 heißt das: Bis zum 15. Jänner 2025 ist noch eine Registrierung als Prämienanbieter bei carbonify möglich. Das Datum gilt als Deadline, damit wir die Anträge fristgerecht beim Umweltbundesamt einreichen können.
Prämienvolumen & Auszahlung
Für die Prämienhöhe ist entscheidend, wie viel Strom du mit deinem Fahrzeug tatsächlich geladen hast. Die Berechnung erfolgt nach gesetzlich definierten Umrechnungsfaktoren (MWh → tCO₂eq). Für Standard-PKWs gilt etwa eine Pauschale von 1.500 kWh pro Jahr. Die Auszahlung erfolgt nach tatsächlicher Zertifizierung tagesgenau und anteilig – hast du dein Auto nur halbjährlich angemeldet, bekommst du entsprechend die halbe Prämie.
THG-Prämie in Deutschland: strenge Regeln, große Wirkung
Wer in Deutschland von der THG-Quote des Umweltbundesamts profitieren will, muss ein paar Voraussetzungen erfüllen – aber dafür bekommst du als Fahrer eines Elektroautos Jahr für Jahr eine echte Finanzspritze.
Wer ist berechtigt?
In Deutschland kannst du die THG-Prämie grundsätzlich als Halter eines rein elektrischen Fahrzeugs beantragen, egal ob du privat unterwegs bist oder ein Unternehmen leitest.
Wichtig: Dein Elektroauto muss mit einem deutschen Kennzeichen zugelassen sein.
Zusätzlich kannst du als Betreiber einer öffentlichen Ladestation profitieren, denn auch für die dort eingespeiste Strommenge gibt es eine eigene THG-Prämie. Private Wallboxen (zum Beispiel in der Garage) sind hingegen seit Sommer 2024 von der Prämienregelung weitgehend ausgeschlossen, da öffentliche Zugänglichkeit vorausgesetzt wird.
Welche Nachweise werden gefordert?
Damit alles reibungslos klappt, brauchst du ein paar wichtige Dokumente. Für reine Elektro-Pkw musst du den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) vorlegen, denn damit werden deine Fahrzeuginformationen geprüft und für die Quote registriert.
Wenn du eine öffentliche Ladestation betreibst, gelten besonders strenge Vorgaben: Sie muss dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur gemeldet und mit einem eichrechtskonformen, manipulationssicheren Zähler ausgestattet sein. Alle wichtigen Standortdaten, Öffnungszeiten und Betreiberangaben müssen öffentlich einsehbar sein – Transparenz ist Pflicht.
Der Weg zur Prämie – so stellt man den Antrag
Die Beantragung der THG-Prämie läuft digital, einfach und bequem über spezialisierte Dienstleister wie carbonify. Du reichst deine Unterlagen online ein, bekommst nach Prüfung eine Bestätigung, und anschließend vermarktet der Anbieter deine Treibhausgasminderung für dich am Quotenmarkt.
Die Antragsfrist ist wichtig: Für das jeweilige Prämienjahr musst du bis spätestens 15. Jänner des Folgejahres alles eingereicht haben.
Tipp: Wer die Quote direkt für mehrere Jahre beantragt, spart sich den jährlichen Papierkram und bleibt immer im Rennen.
Wie viel gibt’s und wann wird ausgezahlt?
Die Höhe der THG-Prämie richtet sich nach dem aktuellen Marktwert der Quote und kann jährlich schwanken. Für 2025 bewegen sich die Prämien je nach Anbieter und Fahrzeugklasse meist zwischen 70 und 120 Euro pro Fahrzeug. Für öffentliche Ladepunkte ist der Erlös abhängig von der Menge der abgegebenen Energie und beträgt etwa 6 Cent pro kWh.
Die Auszahlung erfolgt normalerweise quartalsweise oder im Anschluss an die Zertifizierung durch das Umweltbundesamt. Es gibt keine tagegenaue Abrechnung wie in Österreich, sondern einen pauschalen Ausschüttungszeitraum – dein Geld ist in einigen Monaten auf deinem Konto, ganz ohne viel Aufwand.
Was bedeutet das für dich? – die Unterschiede auf den Punkt gebracht
Du willst mit einem Blick wissen, worin sich die THG-Prämie in Deutschland und Österreich unterscheidet? Dann wirf einen Blick auf die wichtigsten Punkte, die sich direkt auf deinen Geldbeutel, das Vorgehen bei der Beantragung und die Flexibilität auswirken.
Mit diesen Fakten bist du bestens gerüstet, um die optimale Fördermöglichkeit für dein E-Auto zu nutzen.
THG-Prämie clever nutzen – deine Vorteile mit carbonify
Ganz egal, ob du in Deutschland oder Österreich zu Hause bist: Mit carbonify hast du einen kompetenten Partner an der Seite, der dich durch den Dschungel der Regularien lotst. Wir sorgen dafür, dass alles einfach, digital und rechtssicher abläuft – von der Registrierung bis zur passenden Auszahlung.
Du bist nicht sicher, welche Nachweise du brauchst? Unser Team checkt alles für dich ab!
Die Fristen? Wir erinnern dich rechtzeitig!
Mehraufwand oder Papierchaos? Geht bei uns in Minuten, nicht in Wochen!
So holst du mit carbonify nicht nur das Optimum aus deiner Prämie heraus, sondern bist auch bei allen Themen rund um E-Mobilität, Förderung und THG-Quote immer bestens beraten!
Zwei Länder, zwei Systeme – ein gemeinsames Ziel
Ob Deutschland oder Österreich – die THG-Quote ist ein starkes Instrument, um nachhaltige Mobilität in der Stadt zu fördern und finanziell zu belohnen. Mit ein bisschen Know-how und einem guten Partner wie carbonify wird aus deinem Ladepunkt oder E-Fahrzeug eine dauerhafte Einnahmequelle.