Die THG-Quote ist für viele E-Auto-Fahrer fester Bestandteil der jährlichen Planung. Auch Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur gelten als Gewinner. Dagegen sorgt die THG-Quote für CNG (Compressed Natural Gas) und andere Gasformen immer wieder für Unsicherheit. Darf man mit CNG-Fahrzeugen noch teilnehmen? Welche Rolle spielt Bio-CNG? Und lohnt sich der Aufwand überhaupt? Als THG-Quotenanbieter erleben wir täglich, wie unklar die Rechtslage für viele ist. Genau deshalb zeigen wir transparent, wo die Grenzen liegen und weshalb sich ein genauer Blick noch immer lohnt.
Marc Cousins
6. November 2026
CNG mit Blick auf die THG-Quote erklärt
CNG bzw. Compressed Natural Gas steht für Erdgas, das unter hohem Druck (typischerweise 200–250 bar) komprimiert wird und überwiegend aus Methan besteht. Gasförmig gespeichert dient es als alternativer Kraftstoff für Verbrennungsmotoren und verursacht im Vergleich zu Benzin und Diesel einen geringeren CO₂-Ausstoß weltweit. Auch Schadstoffe fallen geringer aus. Heute wird es als Übergangstechnologie im Verkehrssektor betrachtet.
Und wie passt CNG mit der THG-Prämie zusammen?
Da Compressed Natural Gas lange als klimafreundliche Alternative zu Benzin und Diesel galt, war der Kraftstoff auch Teil der THG-Quote. Doch mit der Weiterentwicklung der Klimaziele hat sich der regulatorische Rahmen deutlich verschärft. Heute zählt nicht mehr nur, dass ein Fahrzeug emissionsärmer fährt, sondern wie klimafreundlich der eingesetzte Energieträger tatsächlich ist. An dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen – oder besser gesagt CNG von Bio-CNG. Um zu verstehen, warum fossiles CNG keine Rolle mehr spielt und Bio-CNG nur noch unter bestimmten Voraussetzungen, lohnt ein genauer Blick auf die Grundlagen.
Warum fossiles CNG seit 2023 nicht mehr quotenfähig ist
Seit 2023 kann fossiles CNG nicht mehr für die THG-Quote gemäß § 37a ff. BImSchG angerechnet werden. Der Grund: Die tatsächliche Klimawirkung reicht nicht mehr aus, um die steigenden gesetzlichen Minderungsziele zu erfüllen. Der Gesetzgeber fokussiert sich zunehmend auf erneuerbare Energien mit eindeutigem Klimavorteil. Fossiles Erdgas fällt dadurch vollständig aus dem Quotensystem heraus – unabhängig davon, wie effizient das Fahrzeug selbst ist.
Wie unterscheiden sich fossiles CNG und Bio-CNG?
Die THG-Quote spielt also nicht mehr für jedes CNG eine Rolle und der zentrale Unterschied liegt in der Gas-Herkunft. Fossiles CNG wird aus Erdgasvorkommen gewonnen und ist damit ein klassischer fossiler Energieträger. Handelt es sich dagegen um Bio-CNG, also einen Bio-Kraftstoff mit RED-II-Zertifikat und Nachhaltigkeitsnachweis (ISCC, REDcert) ist dieser für die THG-Quote interessant. Bio-CNG wird dabei auch Biomethan genannt und entsteht aus Reststoffen wie Gülle oder Bioabfällen. Dadurch ist der Kraftstoff klimabilanziell deutlich besser, denn das freigesetzte CO₂ war zuvor Teil des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs. Dieser Unterschied ist heute ausschlaggebend, wenn du versuchen willst, die THG-Prämie für CNG zu erhalten.
Die Gesetzliche Grundlage: Wer kann die THG-Quote für CNG nutzen?
Die Gesetzgebung und der Markt des THG-Quoten-Handels sind auch bei CNG ständig im Wandel. Sicher ist jedoch: Aktuell können nur noch bestimmte Konstellationen eine THG-Quote mit CNG geltend machen. Zulässig ist das ausschließlich bei nachweislich biogenem Kraftstoff. Wer die THG-Prämie für ein CNG-Fahrzeug beanspruchen und es erfolgreich registrieren will, benötigt:
Fahrzeuge, die ausschließlich mit Bio-CNG betrieben werden
den Halternachweis
lückenlose Gasherkunfts- und Nachhaltigkeitsnachweise
eine vertraglich zugesicherte Biomethan-Belieferung
Wann immer es also um die THG-Quote in Verbindung mit CNG geht, zählen insbesondere diese Voraussetzungen für die entsprechende Einreichung.
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Wie funktioniert die Quotenbeantragung mit carbonify?
Besitzt dein Unternehmen einen Fuhrpark mit mehreren CNG-Fahrzeugen und nutzt Biomethan über einen festen Liefervertrag, dann ist es möglich, mehr Geld über die THG-Quote für CNG herauszuholen. Indem dein Betrieb die jährlichen Verbrauchsdaten dokumentiert und mit nötigen Nachhaltigkeitszertifikaten verknüpft, bist du nur wenige Schritte von deiner THG-Prämie 2026 entfernt. carbonify übernimmt die Prüfung, bündelt Mengen und reicht die Quote beim Umweltbundesamt ein. Nach Anerkennung erfolgt die Auszahlung – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
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THG-Quote mit Bio-CNG erhalten – so funktioniert es!
Bio-CNG ist somit die einzige Möglichkeit, CNG-Fahrzeuge noch in die THG-Quote einzubringen. Gleichzeitig ist der Weg deutlich komplexer als bei Elektrofahrzeugen, denn in diesem Bereich kommt es nicht nur auf das genutzte Biomethan an. Jeder Schritt muss von Unternehmen rechtssicher dokumentiert werden. An diesem Punkt scheitern viele Betriebe, die die THG-Quote für ihren CNG-Bedarf geltend machen wollen. Deshalb erklären wir die Voraussetzungen im gewerblichen Kontext noch einmal im Detail.
1. Nachweise zur genauen Nutzung des Kraftstoffs
Für die Anerkennung zählt ausschließlich die belegbare Nutzung von Bio-CNG. Pauschale Angaben oder Durchschnittswerte werden durch das Umweltbundesamt nicht akzeptiert. Deshalb benötigst du genaue Angaben, die sich dem jeweiligen Fahrzeug zuordnen lassen. Lieferverträge, Abnahmemengen und zeitliche Zuordnungen sind hier von besonderem Belang, denn gesetzlich geht es bei der THG-Quote und CNG vor allem um Transparenz.
2. Nötige Zertifikate und Dokumente
Auch die genaue Dokumentation der Gasreinheit kann anspruchsvoll sein. In der Praxis werden unter anderem folgende Nachweise benötigt:
Nachhaltigkeitszertifikate (z. B. ISCC)
Verträge mit klarer Biomethan-Zuordnung
Verbrauchs- und Mengennachweise pro Fahrzeug
Bei carbonify prüfen wir diese Unterlagen für dich vorab, um unnötige Ablehnungen zu vermeiden.
3. Berechtigte Fahrzeugtypen und Haltergruppen
Der Umgang mit Bio-CNG und der THG-Quote für Unternehmen lohnt sich vor allem für Vertreter mit einem strukturierten Fuhrpark. Dazu zählen Logistikbetriebe, kommunale Flotten oder Betriebe mit eigener Tanklösung. Für private Halter einzelner Fahrzeuge ist der Aufwand meist unverhältnismäßig hoch. Sind Prozesse, Daten und Nachweise vorhanden, geht die Registrierung umso schneller. Wir unterstützen aber auch dann, wenn diese erst aufgebaut werden müssen.
CNG oder Elektromobilität – was ist die bessere Wahl für die THG-Quote?
Viele Fuhrparkbetreiber stehen heute vor der Frage, ob sie bestehende CNG-Strukturen weiter nutzen oder direkt auf Elektromobilität setzen sollten. Beide Optionen haben ihre Berechtigung – unterscheiden sich aber deutlich beim Aufwand für die THG-Quote. Während die Beantragung der THG-Prämie für Bio-CNG dann praktischer ist, wenn sich bestehende Fuhrparks nur schwer zur E-Flotte umrüsten lassen, überzeugt Elektromobilität durch einfache Prozesse und hohe Planungssicherheit. Die richtige Entscheidung hängt stark von deiner Ausgangssituation ab.
So einfach gestaltet sich das Nutzen der THG-Quote mit E-Autos
Bei vollelektrischen Fahrzeugen ist die Beantragung der THG-Prämie deutlich einfacher als bei Biomethan oder LNG. Es sind keine Kraftstoffnachweise erforderlich, keine Zertifikate und keine komplexen Berechnungen. Die Zulassung des jeweiligen Fahrzeugs reicht aus, um die THG-Quote einmal jährlich zu nutzen. Genau deshalb entscheiden sich viele Unternehmen mit Blick auf die THG-Quote nicht mehr für CNG, sondern langfristig für Elektromobilität. Sie schont die Umwelt und die eigene Verwaltung mehr. Auch rein monetär schneidet Elektromobilität in Kombination mit eigener öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in vielen Fällen besser ab.
Spätestens bei Neuanschaffungen lohnt sich der Blick auf alternative Antriebe.
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Mit carbonify holst du das Maximum aus deinem Bio-CNG heraus
Als spezialisierter THG-Quotenanbieter begleiten wir dich von der ersten Einschätzung bis zur Auszahlung. Unser Fokus bei carbonify liegt auf Transparenz, Know-how und rechtssicheren Prozessen. Gerade bei komplexen Themen wie der THG-Quote bei CNG ist Erfahrung entscheidend, um realistische Ergebnisse zu erzielen.
Wir bieten deinem Unternehmen:
Eine individuelle Prüfung aktueller Biomethan-Nachweise: Wir analysieren bestehende Unterlagen sorgfältig und realistisch. Dadurch erhalten unsere Kunden eine ehrliche Einschätzung dazu, ob und in welchem Umfang Biomethan-Mengen für die THG-Quote verwertbar sind.
Eine ganzheitliche THG-Beratung für Unternehmen & Fuhrparks: Ob Biomethan oder LNG – wir bewerten Fuhrparks individuell, zeigen Optimierungspotenziale und bieten flexible kurz- und langfristige Lieferoptionen in Bereich von zertifiziertem „grünen Gas“.
Die digitale Abwicklung & planbare Auszahlung: Betriebe übermitteln Daten für die THG-Quote mit CNG einfach online, wir übernehmen die komplette Einreichung beim Umweltbundesamt. Nach erfolgreicher Anerkennung zahlen wir die THG-Prämie transparent und zuverlässig aus.
Fest steht: Bio-CNG ist kein Massenmodell mehr, kann aber in bestimmten Fällen weiterhin sinnvoll sein. Steht der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag und liegen alle nötigen Nachweise vor, ist es nach wie vor möglich, die THG-Quote in Kombination mit CNG zu nutzen. Vor allem größere, strukturierte Flotten mit gesicherter Biomethan-Versorgung können profitieren.
Du willst wissen, ob sich Compressed Natural Gas für dein Unternehmen lohnt? Dann lass uns erneuerbare Energien in Deutschland voranbringen und die THG-Quote mit Blick auf Bio-CNG gemeinsam prüfen – unverbindlich, ehrlich und kostenlos.