Mit der voranschreitenden Mobilitätswende steht der Verkehrssektor unter Strom: Eine eigene E-Flotte wird vor allem für kommunale und gewerbliche Fuhrparkbetreiber interessant.
Unternehmen und Kommunen, die ihre Flotte elektrifizieren wollen, stehen allerdings vor einigen Herausforderungen: Beispielsweise setzt der Betrieb eines E-Fuhrparks ein effizientes Fuhrparkmanagement voraus. Im nachfolgenden Artikel beleuchten wir, was die Umstellung auf E-Fahrzeuge für diese Institutionen bedeutet.
Kurz und knapp: Was ist eine E-Flotte?
Als E-Flotte wird ein elektrisierter Fuhrpark von Fahrzeugen bezeichnet, die unter anderem Dienstleistungs- und Logistikunternehmen, Handwerksbetriebe sowie kommunale Einrichtungen und Selbstständige beruflich nutzen. Erst wenn alle Fahrzeuge in einem Betrieb, oder zumindest ein Großteil von ihnen, auf Elektromobilität umgestellt wurden, spricht man hierbei tatsächlich von einer ganzen E-Flotte. Sie kann auch Nutzfahrzeuge oder Busse enthalten.
Die größten Herausforderungen des E-Fuhrparks
Da die Umstellung auf einen E-Fuhrpark über mehrere Jahre hinweg große Investitionen erfordert, brauchen Fuhrparkbetreiber bewährte und erprobte Vorgehensweisen. Ein wirtschaftlich effizienter und ausfallsicherer Betrieb ist für Unternehmen von großer Bedeutung.
Nur ein effizienter Umgang mit der eigenen E-Flotte gewährleistet am Ende eine unterbrechungsfreie Einsatzfähigkeit. Hierzu gehört es auch, dass Wartungen rechtzeitig durchgeführt werden. Die nachfolgenden Aufgaben fallen typischerweise in das Fuhrparkmanagement von Unternehmen:
Gewährleistung eines sicheren, ökonomischen und reibungslosen Flottenbetriebs
Beschaffung, Abschreibung und Wartung der Fahrzeuge
Überwachung und Optimierung aller Kosten
Kontrolle von Führerscheinen und Verwaltung von Leasingverträgen
Planung von Routen und Fahrteinsätzen
Kommunikation mit Technikern und Versicherungen
Überwachung der Ruhezeiten von Fahrern in Logistikbetrieben
Wird nun auf eine E-Flotte umgestiegen, kommen folgende Aufgaben hinzu:
Einteilung von Routen nach Reichweiten
Planung von Ruhezeiten zum Laden
Beschaffung, Abschreibung und Wartung der Ladepunkte
Kommunikation mit THG-Quotenanbietern wie carbonify
→ Am Ende dieses Artikels fassen wir den erfolgreichen Umstieg auf eine E-Flotte in fünf Schritten zusammen.
Weitere etwaige Hindernisse der E-Flotte
Ein großes Hindernis auf dem Weg zu einem E-Fuhrpark sind für viele Unternehmen zunächst die Anschaffungskosten. Mittlerweile bietet der Markt auf der Suche nach den günstigsten E-Autos ebenfalls ein breites Angebot. Im Laufe des Artikels erfahren Interessierte, wie sich diese etwas höheren Anschaffungskosten durch finanzielle Vorteile und Förderungen ausgleichen lassen.
Andererseits besteht bei vielen Führungskräften trotz wachsendem Netz an Ladeinfrastruktur eine gewisse Reichweitenangst. Sie behindert die Flottenelektrifizierung und hält Betriebe davon ab, die vielseitigen Vorteile der E-Flotte zu nutzen. Um Unternehmen ein sicheres Gefühl zu geben, sind hierfür Anstrengungen seitens der Kommunen für eine systematische Eingliederung von E-Fahrzeugen in das Gesamtkonzept kommunaler Mobilität gefragt. Das bedeutet konkret: flächendeckender und bedarfsgerechter Ausbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.
Deshalb lohnt sich die E-Flotte: Analyse der Vorteile
Nicht immer ist ein E-Auto zwangsläufig die beste Wahl für einen betrieblichen Fuhrpark. Bei der Entscheidung für oder gegen die E-Flotte kommt es auf die Situation und Bedürfnisse des Unternehmens an. Umzustellen, kann sich jedoch mehrfach lohnen. Vor allem unter Berücksichtigung langfristiger Betriebskosten und steigender regulatorischer Anforderungen an CO₂-Emissionen bietet es wirtschaftliche Vorteile wie:
die Reduzierung der Gesamtkostenstruktur über den Lebenszyklus
die Erfüllung zukünftiger ESG-Vorgaben und Berichtspflichten
Wettbewerbsvorteile durch Dekarbonisierung der Lieferkette
Der Umstieg auf E-Fahrzeuge wirkt aber nicht nur positiv auf die eigene Umweltbilanz. Er hat darüber hinaus einen Vorbildcharakter und zeugt von Innovationsbewusstsein. Dieses positive Image ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil der E-Flotte. Denn immer mehr Privat- sowie Geschäftskunden legen Wert auf eine gute Klimabilanz und CO₂-neutrale Herstellung.
Das sticht besonders dann heraus, wenn die Kommune oder das Unternehmen den Ladestrom aus erneuerbaren Energien beziehen und mit eigener Ladeinfrastruktur verbinden. Dadurch werden E-Fahrzeuge mit Ökostrom getankt, was sowohl dem CSR-Profil dient als auch nachhaltige Wettbewerbsvorteile im B2B-Kontext schafft. Unternehmen steigern außerdem die eigene Arbeitgeberattraktivität in hart umkämpften Fachkräfte-Märkten.
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Unternehmen als effizienter Teil der Energiewende
Wer in erneuerbare Energien investiert und seinen Ladestrom daraus bezieht, investiert in die Zukunft. Die Verbindung aus E-Mobilität und erneuerbaren Energien hilft beim Erreichen der Energiewende-Ziele und zahlt sich langfristig aus. Der gewonnene Strom für die E-Flotte ist nicht nur günstiger, zuverlässiger und sauberer. Gewerbetreibende und Unternehmen erhöhen über den Ausbau einer eigenen Ladeinfrastruktur die Attraktivität des Standorts. Sind die Ladepunkte halb öffentlich zugänglich, qualifiziert sich der Strom sogar für eine Abrechnung über die THG-Quote.
Steuervorteile für Firmenwagen nutzen
Ein weiterer Vorteil, der für eine E-Flotte spricht, sind Steuerersparnisse. E-Fahrzeuge erhalten in der Flotte als Firmenwagen steuerliche Vergünstigungen: Während Dienstwagen mit Verbrennungsmotor 1 Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat als geldwerten Vorteil versteuern müssen, werden bei den meisten reinen Elektroautos nur 0,25 Prozent fällig. Das senkt die Betriebskosten! Aktuell gilt die 0.25-%-Regel für Modelle bis 70.000 Euro.
Neben Steuerersparnissen profitieren Unternehmen nicht zuletzt finanziell vom Umstieg auf E-Fahrzeuge über die Quote. Vor allem E-Fuhrparks mit Nutzfahrzeugen und Bussen können sich über attraktive Zusatzerlöse freuen. Die jährliche Auszahlung der THG-Prämie über Anbieter wie carbonify bietet eine attraktive Möglichkeit zur Refinanzierung der betrieblichen E-Flotte.
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Die erfolgreiche Elektrifizierung einer Flotte in fünf Schritten
Eine Strategische Beratung mit Fokus auf Fördermittel, TCO, Fuhrparkgröße und Skalierungsmöglichkeiten kann helfen, die Machbarkeit der Elektrifizierung, staatliche Subventionen, die THG-Quote und andere Formate sowie TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) vollständig zu erkennen und zu verstehen. Dadurch ziehen Betriebe den maximalen Output aus dem eigenen Investment. → carbonify unterstützt Unternehmen und Fuhrpark-Betreiber gerne bei der Elektrifizierung von Flotten. Wir nutzen unsere gesammelte Expertise, um E-Auto-Anschaffungskosten für Unternehmen zu reduzieren und den Umstieg sowie das E-Flottenmanagement reibungslos zu gestalten.
Die technische Beratung zu Ladelösungen am jeweiligen Standort ist sinnvoll, damit sich komplexe Umstellungsprojekte wie die Installation von Ladepunkten leichter organisieren lassen. Zu den technischen Überlegungen gehören die räumliche Verteilung, Messungen für den elektrischen Anschlusspunkt, Lastmanagementsysteme und Aspekte wie bedarfsabhängige Leistungsspitzen oder die Vorwegnahme des für die Ladeanforderungen erwarteten Stromverbrauchs.
Die Planung und Installation von Ladeinfrastruktur sind elementar für den erfolgreichen Betrieb einer unternehmenseigenen oder kommunalen E-Flotte. Dazu gehören die Priorisierung von Standorten sowie das Finden von passenden Installationsunternehmen. Die Ladeinfrastruktur sollte vor Inbetriebnahme der E-Flotte einsatzbereit sein.
Die Bedarfsgerechte Beschaffung von E-Fahrzeugen für die jeweilige Flotte sollte ebenfalls gut geplant und durchdacht sein. Denn je nach Nutzen und Bedarf können sich die Fahrzeuge unterschiedlich eignen. Außerdem variiert die Höhe der THG-Prämie je nach Fahrzeugklasse.→ carbonify holt mit zwei Auszahlungsmodellen für Nutzfahrzeuge und Busse maximale Erlöse für jede Fahrzeugklasse Ihrer E-Flotte heraus und realisiert eine schnelle Auszahlung.
Die Optimierung der Ladevorgänge mittels datenbasierter Analyse und intelligentem Lastmanagement dient der langfristigen Senkung von Betriebskosten der E-Flotte. Das System sollte in der Lage sein, Erkenntnisse über weitere Möglichkeiten zur Verbesserung des Ladeverhaltens zu liefern und dadurch die ökonomische und ökologische Bilanz zu fördern. Langfristig ist zusätzlich die Umstellung auf eine eigene Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu empfehlen, um die Ziele der Verkehrs- und Energiewende zu berücksichtigen.
Wenden Sie sich bei Fragen rund um die Monetarisierung der THG-Quote oder Nutzung der THG-Quote zur Förderung von E-Fahrzeugen als Zusatzerlös an den Marktführer im THG-Quotenhandel carbonify! Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen und unterstützen bei jedem Schritt der Umstellung sowie der Abrechnung der jährlichen Quote für E-Flotten.Sie erreichen unser Team unter info@carbonify.de oder buchen Sie direkt einen Termin mit uns, um mehr über die Vorzüge der E-Flotte zu erfahren.