THG-Quote: Welche Rolle spielt Bio-LNG für Unternehmen?

Die THG-Quote ist längst ein wichtiges Instrument zur Reduktion von CO₂-Emissionen im deutschen Verkehrssektor. Durch sie werden Mineralölunternehmen dazu verpflichtet, ihre Emissionen zu senken oder Einsparungen über den Quotenmarkt einzukaufen. Betriebe, die E-Mobilität oder nachhaltige Kraftstoffe einsetzen, können sich dadurch eine Prämie hinzuverdienen. Neben dem Einsatz von E-Fahrzeugen denken viele Führungskräfte bei der THG-Quote über LNG – Liquid Natural Gas – nach, doch lohnt sich das? Wir von carbonify geben dir einen verständlichen Überblick darüber, wie Bio-LNG und die THG-Quote zusammenhängen, wer davon profitieren kann und wie unsere Experten dich unterstützen.

Was ist LNG – und warum ist es interessant für die THG-Quote?

LNG ist verflüssigtes Erdgas, das durch starke Abkühlung besonders hohe Energiedichten ermöglicht. Vor allem für den Schwerlastverkehr galt es lange als klimafreundlichere Alternative zu Diesel. Wenn es um die THG-Quote für LNG geht, kommt es allerdings auf den Ursprung an, denn fossiles LNG entsteht aus Erdgas, während modernes Bio-LNG aus biogenen Reststoffen gewonnen wird. Da Letzteres aus Materialien besteht, die ohnehin CO₂ freisetzen würden, gilt der Kraftstoff als nahezu klimaneutral und kann – im Gegensatz zu fossilem LNG – für die THG-Quote angerechnet werden. 

Warum ist fossiles LNG nicht mehr THG-quotenfähig?

Mit Blick auf die THG-Quote wurde die Anrechnung von fossilem LNG bereits 2022 ausgeschlossen. In diesem Rahmen zählt nur, was wirklich erneuerbar ist. Fossiles LNG verursacht weiterhin relevante Emissionen und erfüllt deshalb die Kriterien für die THG-Quote nicht. Wer diesen Kraftstoff tankt, kann deshalb nicht von der THG-Prämie profitieren. 

Bio-LNG als Alternative: CO₂-neutrale Nutzung und Potenzial zur Quote

Im deutschen Güterverkehr dominiert inzwischen nahezu vollständig erneuerbares Flüssigbiogas: Nach Angaben des Verbands für Gas- und Wasserstoffwirtschaft bestand im ersten Halbjahr 2025 praktisch der gesamte LNG-Absatz an hiesigen Tankstellen – etwa 98 Prozent – aus nachhaltig produziertem Bio-LNG statt aus fossilem Flüssigerdgas.

Die ökologischen Vorteile von Bio-LNG und Biomethan würdigt der Bund auch durch die THG-Quote. Da es klimaneutral bilanziert wird, ist es aktuell vollständig quotenfähig – vorausgesetzt, alle Nachweise stimmen. Somit ist es vor allem für Unternehmen im Schwerlastbereich wichtig, die attraktiven Möglichkeiten der THG-Quote bei LNG zu kennen, klimafreundlicher unterwegs zu sein und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Mit carbonify funktioniert das ganz simpel.

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Gesetzliche Grundlagen für die Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen wie LNG

Die Anerkennung von Bio-LNG basiert auf dem Bundesimmissionsschutzgesetz, der 38. BImSchV sowie RED II/III. Im Rahmen der Energiewende und ihren Zielen werden klare Kriterien dafür definiert, welche biogenen Kraftstoffe für die THG-Quote anerkannt werden und welche Nachweise bei LNG erforderlich sind. 

Zertifikate werden heute strenger kontrolliert, auch da der Biokraftstoffsektor zum Ende des Jahres 2022 durch massenhaft eingehende, teils dubiose Lieferungen – insbesondere aus China – unter Druck geriet. Zahlreiche Chargen waren ökologisch fragwürdig. Die Prüfstelle ISCC entzog entsprechende Nachhaltigkeitszertifikate vorläufig, was den Preis im Zertifikatshandel stabilisierte. 

Wer kann über die THG-Quote von Bio-LNG profitieren?

Von der THG-Quote profitieren vor allem Unternehmen, die Bio-LNG im Nutzfahrzeugbereich einsetzen und große jährliche Verbräuche haben. Dazu gehören insbesondere

  • Speditionen

  • Logistiker

  • Entsorger

  • kommunale Betriebe, deren Fahrzeuge häufig lange Strecken zurücklegen

Gerade dort, wo E-LKW noch nicht praktikabel sind, zeigt die THG-Quote bei ökologischem LNG ihre Vorteile als ideale Zwischenlösung.

Welche Nachweise braucht man zur Nutzung der THG-Quote bei LNG?

Für die Anrechnung der THG-Quote sind vollständige Nachweise zum eigenen Bio-LNG nötig. Es kommt sowohl auf Zertifikate als auch auf Massenbilanzen, Tankbelege und die korrekte Zuordnung der Kraftstoffmengen an. Bereits der geringste Fehler kann zu einer Ablehnung durch das Umweltbundesamt führen, weshalb viele Unternehmen den Prozess an Spezialisten auslagern. Auch wir von carbonify haben es uns zur Aufgabe gemacht, Betriebe, die auf nachhaltige Kraftstoffe setzen möchten, bei der Abwicklung der THG-Quote und dem Bezug von Bio-LNG zu unterstützen.

ISCC-Zertifizierung und Dokumentationspflichten im Überblick

Die sogenannte ISCC-Zertifizierung von Bio-LNG stellt auch mit Blick auf die THG-Quote sicher, dass der gesamte Produktionsprozess nachhaltig ist. Sie prüft die Lieferkette vom Rohstoff bis zur Auslieferung und dokumentiert über Massenbilanzen. Ohne Zertifizierung geht gar nichts. Auch wenn fossiles und biogenes LNG vermischt werden, entfällt die THG-Prämie. 

Konkret bedeutet das: Nur wenn dein getanktes Bio-LNG ISCC-konform ist, kann die THG-Quote genutzt werden. Wir von carbonify kennen typische Stolperfallen und helfen Unternehmen, die THG-Quote für die jeweilige Fahrzeugklasse und Antriebsart zu prüfen.

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THG-Quote mit LNG verbinden: carbonify unterstützt umfassend

Unser Team von carbonify vermarktet nicht nur zertifizierte, ökologische Kraftstoffe, sondern prüft bei Bedarf auch, ob deine bisherigen Treibstoffe quotenfähig sind, ob die Lieferkette stimmt und die Dokumentation vollständig ist. Mit uns tankst du direkt zertifiziertes Bio-LNG und sicherst dir alle Vorteile der THG-Quote. 

Unser Angebotsspektrum

  • Einkauf von Biomethan und Rücknahme von konventionellem Erdgas

  • Bereitstellung von Bio-LNG

  • Management von Bilanzkreisen

  • Prüfung und Verwaltung aller Nachweise

  • Abwicklung der THG-Quote

Bei carbonify bilden persönliche Ansprechpartner, schnelle Reaktionszeiten und eine klare Kommunikation die Basis für nachhaltige Mobilität, die sich wirklich auszahlt!

Bio-LNG vs. Elektro-Mobilität: Wann lohnt sich die THG-Quote für Unternehmen?

Wer mit seinem betrieblichen LKW im Jahr etwa 30 Tonnen fossiles LNG tankt, erhält darauf keinen einzigen Euro. Der Einsatz von Bio-LNG bringt dagegen – je nach Angebot und Nachfrage am Quotenmarkt – eine wechselnde jährliche THG-Prämie ein, die sich am tatsächlich eingesparten CO2 orientiert. Somit generieren Betriebe einen Zusatzbetrag, der Nachhaltigkeitsstrategien sinnvoll unterstützen kann. Auch Unternehmen mit E-Fahrzeugen und einer eigenen öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur können die attraktive THG-Quote nutzen, doch LNG ist im Schwerlastverkehr aktuell nach wie vor besser auf Anforderungen ausgelegt. 

Solltest du zukünftig oder zusätzlich doch auf eine eigene E-Flotte bauen wollen, begleiten wir dich sehr gern bei diesem THG-Prozess.

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Jetzt alle Vorteile der THG-Quote mit zertifiziertem LNG von carbonify nutzen

In Kombination mit der THG-Quote lohnt sich ökologisches LNG vor allem für Unternehmen, die Zugang zu zertifiziertem Kraftstoff haben und hohe Mengen verbrauchen. Es ist eine praktikable Lösung für den Übergang zur emissionsfreien Logistik und kann dir die THG-Prämie sichern.

Wir stellen Betrieben Biomethan genau in der Qualität und Menge bereit, die diese benötigen – als umweltfreundlichen Kraftstoff für CNG- und LNG-Tankstellen mit Herkunftsnachweisen und Zertifikaten. Sicher ist: carbonify expandiert und baut seine Biomethansparte aus, und deshalb setzen wir auf passgenaue Lösungen, die sich nahtlos in betriebliche Energiebedarfe einfügen. Dank flexibler Handelsmodelle richten wir uns genau nach den Anforderungen unserer Partner.

Die THG-Quote durch LNG nutzen: Pluspunkte mit carbonify

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  • Stabilität im Portfolio durch verlässliche Versorgung

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Wenn du herausfinden möchtest, ob dein Bio-LNG quotenfähig ist oder wie viel Geld du jährlich mit der THG-Prämie erhalten kannst, prüft carbonify deine gesamten Unterlagen einfach, persönlich und zuverlässig. Wir helfen dir, den besten Weg für deinen Fuhrpark zu finden – egal, ob du die THG-Quote für LNG erhalten möchtest oder bereits auf eine E-Flotte setzt.

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