Hinter den Kulissen: Wie ist es bei carbonify zu arbeiten?

10.08.2023 · Über carbonify

Von Alischa Knüttel

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Interview Janine Esser - Thumbnail Blog

Als Start-up mit aktuell 18 Vollzeitkräften – Tendenz steigend – gibt es eine Menge über die Köpfe hinter carbonify zu erzählen. Sei es Customer-Support, Sales, Marketing oder C-Level. Den Anfang macht heute Janine Esser. Sie ist seit September 2022 dabei und verstärkt das carbonify-Team im Kunden-Support.

Janine Esser Portrait

Damit alles reibungslos funktioniert: Kommunikation zwischen Abteilungen

Janine kümmert sich hauptsächlich um die Beantwortung von Kunden-Anfragen, die täglich ankommen. Außerdem bildet sie die Schnittstelle zwischen Kunden-Support und Finanzabteilung. Ein reibungsloser Austausch von Informationen ist essenziell. Das ist besonders für die Abrechnungen der THG-Quote am Ende wichtig.

Quereinsteigen: Vom Gesundheitswesen zur E-Mobilität

Nach der Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen arbeitete Janine erst in zwei Sanitätshäusern. Vor vier Jahren hat sie sich vom Gesundheitswesen auf der Suche nach neuen Herausforderungen und frischen Wind distanziert.

So landete sie in einem IT-Start-Up. Auch wenn ihr die Arbeit dort sehr viel Spaß bereitete, war die Stelle für Vollzeitarbeit, welche sich Janine wünschte, nicht ausgelegt. Wenig später kontaktierte sie einer der carbonify-Founder auf LinkedIn. Nach anfänglicher Recherche konnte sie sich überzeugen und arbeitet nun als carbonifighter für die Verkehrswende.

Flexibilität in Remote Work: Ein großer Vorteil

Da Janine nie Vollzeit in Remote Work oder einem hybriden Konzept gearbeitet hat, welches von carbonify angeboten wird, hatte sie anfangs Probleme sich in die neuen Abläufe und digitalen Prozesse einzufinden.

Außerdem führt sie aus: „Allerdings habe ich ziemlich schnell sehr viele Vorteile gesehen. Persönlich ist das Beste für mich daran, dass ich in meine Wohnungssuche nicht eingeschränkt bin. Ich muss also kein Vermögen für die Mieten im Münchner Stadtgebiet ausgeben und konnte mir so außerhalb etwas suchen.“

Auch Termine lassen sich einfacher in den Alltag integrieren. „Ich kann meine Arbeit flexibler einteilen. Hauptsache, sie ist erledigt. Dennoch habe ich mich für ein Hybrides-Modell entschieden. Immer montags treffe ich mich im Münchner Büro mit meinem Kollegen Jun oder anderen, um regelmäßig vor Ort zusammenzuarbeiten.“ sagt Janine im Online-Meeting.

Den Rest der Woche profitiert sie von der Flexibilität, denn sie nutzt die eingesparte Zeit für mehr Freizeit-

„Ehrenamt gibt mir so viel.“

Janine ist ehrenamtlich in einem Tierschutzverein tätig. Aktuell hat sie auch eine Pflegekatze zu ihrer eigenen, die bald vermittelt wird. „Für mich ist das keine Arbeit. Bei den Tieren zu sein, gibt mir unglaublich viel.“

Janines Katze Baby Hope

Die Abende verbringt sie gern mit ihrer Katze namens „Baby Hope“ auf dem Sofa.

Zudem engagiert sie sich in einem Sportverein und bietet Kinderturnen in allen möglichen Altersklassen an. Als Teenager hat sie selbst Akrobatik gemacht und möchte ihr Wissen jetzt mit anderen teilen. Die Arbeit mit Kindern ist etwas, was ihr aus Teenagerzeiten als Babysitterin fehlt. „Warum nicht beides verbinden? Ein bisschen sportliche Betätigung und die Arbeit mit Kindern erfüllen mich nun in meiner Freizeit!“, erklärt Janine.

„Tue jeden Tag etwas, dass dich glücklich macht.“

Janine will jeden Tag etwas tun, was sie glücklich macht. „Auch, wenn es mal nur ein Bild ist, was ich aufgehängt habe, drei Wochen später daran vorbeilaufe und mich darüber freue, habe ich meine Mission schon erreicht.“, hängt sie an.

Kleine Schritte machen und sich daran erfreuen. So macht sie es mit vielem in ihrem Leben. Seien es Ehrenämter oder Kurztrips. Auch in der Arbeit spielt ihre positive Einstellung eine große Rolle. In jedem Meeting gibt es eine Portion Lächeln von ihr obendrauf.



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Was ist die THG-Quote bzw. die Treibhausgasminderungsquote?

Die Treibhausgasminderungsquote oder kurz die THG-Quote ist ein gesetzliches Klimaschutzinstrument, um den Ausstoß von CO2-Emissionen insbesondere im Verkehrssektor zu reduzieren.

Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.


Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.


Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.

Die THG-Quote ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.


Seit Ende Juli 2023 sind Neuerungen in der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung in Kraft getreten.

Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.


Halten die quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.


Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen, wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.


Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25 % steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.

Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.

Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.

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Vanessa

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