News & Tipps zum Thema E-Mobilität

Das branchenführende Informationsportal rund um die Themen THG-Quote, Elektromobilität, E-Flotten, Energie- und Verkehrswende. Ob aktuelle News, Kurzberichte oder ausführliche Beiträge, all das findest Du hier. Viel Spaß beim Lesen!

Der neueste Beitrag:

Feststoffbatterien: Ist das die Zukunft der Elektromobilität?

Die Batterietechnologie spielt sowohl eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung des Verkehrs als auch bei der Energiewende z. B. als Stromspeicher für erneuerbare Energien. Die derzeit führende Technologie von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) wird kontinuierlich weiterentwickelt, aber stößt laut Forschungsinstituten wie dem Fraunhofer-Institut zunehmend an physikalische Grenzen. Aktuell wird viel Forschung in die Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos investiert, damit E-Mobilität weiterhin eine zukunftsfähige Technologie bleibt. Ziel ist es, den zwei immer wieder aufkommenden Kritikpunkten bei E-Autos entgegenzukommen: eine begrenzte Reichweite bei gleichzeitig langen Ladezeiten. Als der nächste große Schritt gelten Feststoffbatterien, um die Elektromobilität zu neuen Höhen zu führen. Denn Feststoffbatterien versprechen als Akkus mit festen Elektrolyten deutlich bessere Reichweiten und kürzere Ladezeiten dank einer höheren Energiedichte. Aber was genau unterscheidet Feststoffbatterien von herkömmlichen Batterien? Wann ist die neue Batterietechnologie verfügbar? Und wie teuer wird es? Auf unter anderem diese Fragen gehen wir im nachfolgenden Beitrag ein.

Ladeinfrastruktur in Deutschland: Förderung und Entwicklung

Ladesäulen sind für den Betrieb von Elektrofahrzeugen unabdingbar. Daher spielt die Entwicklung von Ladeinfrastruktur eine zentrale Rolle für die Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr – und damit für die Mobilitätswende. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist ein flächendeckendes Netz von einer Million öffentlichen Ladepunkten in Deutschland bis 2030. Ein Ladepunkt entspricht dabei einem Anschluss für ein E-Auto. Doch wie ist der aktuelle Stand? Welche Förderungen gibt es zum Ausbau von Ladeinfrastruktur? Auf diese Fragen gehen wir im nachfolgenden Beitrag ein.

Ausbau von Ladeinfrastruktur: Wie kann es schneller gehen?

Die Emissionen im Verkehrssektor in Deutschland sollen im Vergleich zu den Emissionswerten von 1990 bis 2030 um 48 % sinken. Dazu hat die Bundesregierung sich verpflichtet und arbeitet ganzheitlich im Verbund mit Unternehmen und gesetzlichen Instrumenten wie z. B. der THG-Quote am Fortschreiten der Verkehrswende. Ein wichtiger Aspekt ist dabei eine gut ausgebaute und verlässliche Ladeinfrastruktur, sodass das Aufladen von E-Fahrzeugen – genauso wie das Tanken eines Verbrenners – problemlos und ohne viel Suchen möglich ist.

Blockierte Ladesäulen: Was kann man dagegen tun?

Blockierte Ladesäulen können ärgerlich sein, besonders wenn das E-Fahrzeug dringend eine Aufladung benötigt. Man kommt an eine Ladesäule und sie ist blockiert. Das ist nicht nur frustrierend, sondern kann auch Reisepläne erheblich beeinträchtigen. Wir zeigen, über welche Wege dieses Problem am besten gelöst werden kann.

Öffentlicher Ladepunkt und THG-Quote: Was gibt es bei der Registrierung zu beachten?

Ohne Ladeinfrastruktur kann kein funktionierendes Konzept von E-Mobilität entstehen. Wir bei carbonify sind der Meinung, dass wann immer es möglich ist, ein Ladepunkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die zum Betreiben von öffentlicher Ladeinfrastruktur nötig sind, werden in diesem Artikel thematisiert.

Förderungen für Ladepunkte: 2 Bundesländer mit lukrativen Konzepten neben der THG-Quote

Dazu haben wir Jürgen Keck gefragt. Er ist Geschäftsführer der e-cuno GmbH, einem Partner von carbonify, der sich auf die Förderberatung im Bereich E-Mobilität spezialisiert hat. Er beschreibt dabei 2 Bundesländer, die besonders interessante Förderungen anbieten.

Das sagen unsere Geschäftspartner und Kunden über uns.

Was Dich noch interessieren könnte:

Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.

Was ist die THG-Quote bzw. die Treibhausgasminderungsquote?

Die Treibhausgasminderungsquote oder kurz die THG-Quote ist ein gesetzliches Klimaschutzinstrument, um den Ausstoß von CO2-Emissionen insbesondere im Verkehrssektor zu reduzieren.

Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.


Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.


Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.

Die THG-Quote aus Ladestrom ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.


Seit Ende Juli 2023 sind Neuerungen in der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung in Kraft getreten.

Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.


Halten die Quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.


Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.


Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25% steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.

Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.

Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.

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Vanessa

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