In Garagen, in Carports oder auf dem Firmengelände. Die Wallbox ist vielseitig einsetzbar und bietet für E-Mobilisten viele Vorteile wie das bequeme Aufladen zu Hause und ohne teuren Ladetarif. In diesem Beitrag wollen wir folgende Fragen aufklären:
Was ist eine Wallbox?
Wie lange braucht sie zum Aufladen eines E-Autos?
Sind die Mythen über Wallboxen alle wahr?
Gibt es Förderungen für die Wallbox?
Welches Zubehör ist nötig?
Welche sind unsere Top 5 auf dem Markt?
👉 Informiere dich über Wissenswertes zur THG-Quote
Kurzgesagt: Was ist eine Wallbox?
Eine Wallbox – oder auch Wandladestation – ist ähnlich wie eine Ladesäule zum Aufladen eines E-Fahrzeugs gedacht. Durch ihre kompakte Form kann sie klassisch an einer Säule montiert oder an einer Wand befestigt werden.
Je nach Modell verfügt sie über verschiedenste Features, die das Aufladen erleichtern. So wird der Stromfluss von einer Wallbox im Gegensatz zum Ladevorgang über die Haushaltssteckdose überwacht, sodass sicheres Laden ermöglicht wird.
Die Wallbox eignet sich daher perfekt als Lademöglichkeit da, wo das E-Auto am meisten abgestellt wird.
Wie lange lädt das E-Auto an der Wallbox?
Auch hier unterscheidet sich die maximale Ladegeschwindigkeit je nach Modell. Die Wallbox ist allerdings keinesfalls mit einem Tesla Supercharger zu vergleichen. Das Laden an einer Wallbox dauert zwischen zwei und sechs Stunden.
Außerdem benötigt die Wallbox für optimales Laden eine Spannung von 400 Volt Starkstrom. Diese Versorgung wird vor der Installation von den meisten Anbietern geprüft.
👉 Entdecke die verschiedenen Möglichkeiten einer THG-Prämie
Mythen zur Wallbox: wir klären auf
Wir haben nachgeforscht und uns sind in einigen Foren und Plattformen Missverständnisse begegnet. Die fünf häufigsten Mythen klären wir jetzt auf.
Eine Wallbox ist Pflicht für jeden E-Mobilisten.
Eine Wallbox ist aktuell für keinen E-Mobilisten gesetzlich verpflichtend. Jeder hat andere Umstände. In Mietwohnungen ist es eine größere Herausforderung eine Wallbox zu installieren, da dies eine Angelegenheit des Vermieters ist oder eine Einwilligung erfordert.
Oft ist eine eigene Wallbox auch nicht nötig. In Großstädten können manche E-Mobilisten ausschließlich mit der öffentlichen Ladeinfrastrukur ihren Bedarf decken, da die Dichte von Ladepunkten höher ist.
Dennoch bleibt zu beachten: Wir empfehlen E-Mobilisten eine eigene Lademöglichkeit. So ist man seltener auf Ladetarife angewiesen. Den eigenen Strom zu verladen, ist günstiger.
Nur ein Elektriker kann eine Wallbox installieren.
Die Installation einer Wallbox muss zwingend ein Fachbetrieb übernehmen. Das können Elektriker oder auch Installateure des Wallbox-Anbieters sein. Denn durch den Starkstrom besteht Lebensgefahr.
Die Installation ist unter keinen Umständen selbst durchzuführen.
Es gibt keine THG-Quote für die Wallbox.
Das stimmt nicht. Verfügt eine Wallbox über einen MID-zertifizierten Stromzähler oder ist eichrechtskonform, können die verladenen Strommengen über die THG-Prämie belohnt werden.
Das gilt sowohl für Wallboxen, die als öffentliche Ladestationen registriert sind, als auch für jene, die im privaten Gebrauch auf dem eigenen Grundstück genutzt werden.
Der Strom mit einer Wallbox ist günstiger.
Nicht zwingend, denn der Strom, den die Wallbox benötigt, wird über den Stromtarif des Grundstücks abgerechnet. Deshalb empfehlen wir, nach der Anschaffung einer Wallbox, den eigenen Stromtarif zu prüfen und ggf. zu wechseln.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Wallbox an einen separaten Stromzähler anzuschließen und über einen eigenen Tarif etwa 20 bis 30 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Tarif zu sparen.
Schließt man die Wallbox an Solarzellen an, kann man natürlich langfristig am meisten sparen.
Die Haushaltssteckdose ist genauso gut, wie eine Wallbox.
Das Laden an der Haushaltssteckdose ist gefährlich und dauert auch drei- bis viermal länger als über eine Wallbox. Der Stromfluss wird zusätzlich von der Wallbox überwacht und senkt somit das Risiko einer Überlastung auf nahe null.
Bei einer Haushaltssteckdose ist das nicht der Fall. Eine Überlastung muss nicht zwingend auftreten, die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings höher. Wegen der erhöhten Brandgefahr empfehlen wir nicht, das E-Auto an einer Steckdose aufzuladen.
Wallbox-Preise: die besten Wallboxen auf dem Markt
Bei den Kosten für eine Wallbox muss zwischen Anschaffung und Installation unterschieden werden. Während die Anschaffung je nach Modell zwischen 500 und 2.500 Euro kostet. Ist für die Installation und Montage ein Betrag zwischen 1.000 und 5.200 Euro fällig.
Zubehör für die Wallbox: Was ist nötig und was ist optional?
Sparen kann man hingegen beim Zubehör. Oft gibt es für die Wallbox separat noch Dinge wie z. B. Steckerhalter, Wetterschutz oder Standsäulen zu kaufen. Hier kann man die eigene Situation gut überdenken.
Ist die Wallbox in der Garage, braucht sie keinen Wetterschutz. Gibt es eine geeignete Wand, wird auch keine Standsäule benötigt und wenn Kabel und Stecker auch woanders abgelegt werden können, sind keine zusätzlichen Halterungen nötig.
Außerdem gibt es verschiedene digitale Features. Auch hier kann man überlegen, was man wirklich benötigt.
Top 8: Testsieger beim ÖAMTC
Wir verlassen uns auf die Tests vom ÖAMTC und auch zu der besten Wallbox gibt es einen. Sicherheit, Funktion, Ausstattung, Lieferung & Montage und die Nutzung der App wurden getestet.
Nun folgen die Ergebnisse:
DELTA AC MAX Basic (EIAW-E11KTBE5A02)
EM2GO AC Wallbox 11kW (EM011AC1ONC)
SUNGROW 11kW EV Charger (AC011E-01)
ABL eMH1 (1w1121)
KOSTAL ENECTOR AC 3.7/11 (10532947)
PRACHT ALPHA MONO XT 1x11kW (NRG1024)
VESTEL EVC04-AC11-T2P
Webasto Pure II