News & Tipps zum Thema E-Mobilität

Das branchenführende Informationsportal rund um die Themen THG-Quote, Elektromobilität, E-Flotten, Energie- und Verkehrswende. Ob aktuelle News, Kurzberichte oder ausführliche Beiträge, all das findest Du hier. Viel Spaß beim Lesen!

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E-Flotte: Herausforderungen und Lösungen bei der Umstellung

Mit der voranschreitenden Mobilitätswende steht der Verkehrssektor unter Strom: Das Thema Elektromobilität nimmt auf kommunaler Ebene sowie in der Privatwirtschaft immer mehr Fahrt auf, wobei vor allem eine Umstellung auf E-Flotten interessant ist. Unternehmen und Kommunen, die ihre Flotte elektrifizieren wollen, stehen dabei allerdings vor einigen Herausforderungen: Beispielsweise setzt der Betrieb eines E-Fuhrparks ein effizientes Fuhrparkmanagement voraus. Im nachfolgenden Artikel zu den Herausforderungen einer E-Flotte beleuchten wir, was die Umstellung auf E-Fahrzeuge für Unternehmen und Kommunen bedeutet.

Vorwurf Greenwashing: Ist die THG-Quoten Kritik berechtigt?

Die THG-Quote gerät immer wieder in Kritik: Es fallen Vorwürfe, dass die Quote Greenwashing-Instrument oder ein Ablasshandel für Ölkonzerne sei. Besonders der Vorwurf, dass die THG-Quote nur Greenwashing ist, wird von Kritikern häufig als Argument angeführt, die Quote nicht zu beantragen. In diesem Artikel setzen wir uns mit Kritik an der THG-Quote auseinander und legen dar, wie der Umverteilungsmechanismus funktioniert.

Quotenberechtigte und quotenverpflichtete Unternehmen: Wo liegt der Unterschied?

Alle Unternehmen, die zu versteuernde Otto- oder Dieselkraftstoffe in Verkehr bringen, sind nach dem Energiesteuergesetz verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu verringern. Diese Unternehmen werden als „quotenverpflichtete Unternehmen“ bezeichnet. Ebenso gibt es "quotenberechtigte Unternehmen". Diese sparen Treibhausgasemissionen ein. Im nachfolgenden Artikel gehen wir auf quotenverpflichtete und quotenberechtigte Unternehmen ein.

Das sollte man bei einem Wechsel des THG-Anbieters beachten

Die Anzahl an THG-Quotenanbieter hat in den letzten 18 Monaten einen starken Anstieg erfahren. Mit zunehmender Anzahl an Anbietern kann es jedoch schwierig sein, den Überblick zu behalten. Daher ist es wichtig, zu wissen, worauf man bei einem potenziellen Wechsel achten sollte.

Informationspflicht zur THG-Quote für Verkäufer von Elektroautos

Die Doppelbeantragung der THG-Quote ist oftmals auf ein Fahrzeugwechsel unter THG-Kunden zurückzuführen. Eine Änderung im Referentenentwurf zur Gesetzgebung soll nun Klarheit bringen

THG-Quote für die PV-Anlage? – Mythos oder Realität

Kann neben der THG-Quote für batterieelektrische Fahrzeuge und öffentliche Ladeinfrastruktur auch Strom aus einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) im Rahmen des THG-Quotenhandels geltend gemacht werden? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel nach.

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Was Dich noch interessieren könnte:

Wir haben alle weiteren Informationen für Dich in unseren FAQ zusammengetragen.

Was ist die THG-Quote bzw. die Treibhausgasminderungsquote?

Die Treibhausgasminderungsquote oder kurz die THG-Quote ist ein gesetzliches Klimaschutzinstrument, um den Ausstoß von CO2-Emissionen insbesondere im Verkehrssektor zu reduzieren.

Der THG-Quotenhandel liegt der THG-Quote zugrunde. Unternehmen, wie Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe, (z. B. Diesel oder Benzin) in Umlauf bringen und so maßgeblich zum CO2-Ausstoß beitragen, werden durch die THG-Quote dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu reduzieren.


Im Jahr 2030 soll dieser Satz bei 25 % liegen. Bei Nichteinhaltung der Quote wird eine Strafzahlung (Pönale) für jede nicht eingesparte Tonne CO2 fällig. Die Pönale ist wesentlich teurer: Aktuell liegt sie bei 600 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.


Die THG-Quoten von Dritten wie z. B. E-Mobilisten aufzukaufen, wenn quotenverpflichtete Unternehmen ihre THG-Quote nicht durch andere Maßnahmen, wie z. B. das Beimischen von Ökokraftstoffen erfüllen können, bildet die Nachfrage im THG-Quotenhandel.

Die THG-Quote aus Ladestrom ist durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Nr. 38) geregelt. Gemäß der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung ist das Umweltbundesamt für die Prüfung der in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zuständig und zertifiziert die von carbonify eingereichten THG-Quotenanträge.


Seit Ende Juli 2023 sind Neuerungen in der 38. Bundes-Emissionsschutzverordnung in Kraft getreten.

Hauptsächlich sind es Mineralölkonzerne, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihre Treibhausgasemissionen im Rahmen der THG-Quote jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz zu mindern.


Halten die Quotenverpflichteten Unternehmen sich nicht an Ihre Quote, wird eine Strafzahlung für jede nicht eingesparte Tonne CO2 in Höhe von 600 € pro Tonne CO2 fällig.


Ein Quotenverpflichteter hat unterschiedliche Erfüllungsoptionen, um die Anforderungen der THG-Quotenerfüllung zu bewerkstelligen. Insbesondere ist es der Verkauf von Biokraftstoffen wie z. B. E10 oder E5 an der Tankstelle.


Da die THG-Minderungsquote in den vergangenen Jahren jedoch bedeutend gestiegen ist und bis 2030 auf 25% steigen wird, schaffen Mineralölkonzerne es nicht allein durch den Verkauf von Biokraftstoffen die Anforderungen zu erfüllen, sodass Strafzahlungen drohen. Deswegen werden THG-Quotenmengen durch öffentliche Ladeinfrastruktur generiert oder die eingesparten CO2-Emissionen von Privatpersonen oder Unternehmen gekauft.

Die THG-Quote kann von allen Haltern von E-Autos, sowie von Ladeinfrastrukturbetreibern beantragt werden. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um private E-Auto-Besitzer, E-Flottenbetreibern in Unternehmen oder Eigentümer von öffentlicher Ladeinfrastruktur handelt. Allerdings gibt es bei den Fahrzeugen eine Unterscheidung: Es müssen quotenberechtigte Fahrzeuge sein.

Die THG-Quote kann einmal pro Kalenderjahr beim Umweltbundesamt beantragt werden. Gesetzlich ist das Instrument bis 2030 vorgesehen.

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Janine

Kundenberaterin

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